Bayerns Bestes Leseprobe Nr. 03/2022

Glücksmomente sammeln – und zwar nachhaltig Beim Wandern im Oberpfälzer Wald kann das Auto zu Hause bleiben Echt, natürlich, herzlich – denkt man an den Oberpfälzer Wald, kommt man an diesen drei Charaktereigenschaften kaum vorbei. Besonders intensiv und vor allem auch nachhaltig erlebt man diesen durch und durch authentischen Teil Bayerns beim Wandern – ganz persönliche Glücksmomente sind in diesem Sommer dabei inklusive. Das Zwitschern der Vögel, das Flüstern der Wälder – nur unterbrochen vom Plätschern eines Baches: Hat man eben noch den Wald durchwandert, umgeben vom Geruch nach feuchtem Moos und Tannengrün, eröffnen sich nun unerwartet beeindruckende Ausblicke. Hinter jeder Wegebiegung warten neue Ecken darauf, erkundet zu werden: Da erzählt die Burgruine eine jahrhundertealte Geschichte, Gesteinsformationen beweisen ihre Ausdauer, während sich die Natur um sie herum ständig verändert, und wildromantische Flusstäler eröffnen ganz besondere Wald- und Wasserwelten. In Dorfläden, auf Bauernmärkten oder beim Direktvermarkter gibt es regionale Produkte für die Wanderbrotzeit und traditionelle Wirtshäuser entlang der Strecke verwöhnen Wandergäste mit bayerischer Küche. Besondere Spezialitäten: das Zoiglbier, der Oberpfälzer Karpfen und verschiedene Liköre. Mit der Bahn zum Goldsteig, per Bus wieder zurück Da ist es praktisch, dass die Ausgangspunkte der Wandertouren oft per ÖPNV erreichbar sind, so dass das Auto mit gutem Gewissen zuhause stehen bleiben darf. Eine Bahnlinie durchzieht den Oberpfälzer Wald von Nord nach Süd, Busund BAXI Anrufbus-Verbindungen vernetzen die einzelnen Orte miteinander – und sind der perfekte Zubringer oder Rücktransport für zahlreiche Wandertouren. Wer etwa die Fernwanderwege Goldsteig und Nurtschweg erkunden möchte, muss keinesfalls den kompletten Weg wandern. Einzelne Etappen eignen sich auch ideal als Tagestouren. Für viele gehört die erste Etappe des Goldsteigs (20 Kilometer) zu den schönsten Abschnitten des Qualitätswegs – und wer schon einmal den Ausblick von der Burgruine Weißenstein über den Naturpark Steinwald genossen hat, wird dem zustimmen. Kulinarische Schmankerl bieten etwa das Marktredwitzer Haus am Eingang zum Naturpark Steinwald mit heimischem Wild oder die Schlossschänke Friedenfels mit böhmischer Küche. Der Ausgangspunkt der Tour ist mit der Bahn erreichbar, zurück gelangt man mit dem BAXI Anrufbus. Von der Burg in die Zoiglstube Eine ganz besondere Symbiose aus Wald und Wasser erleben Wanderer auf der Tour ANZEIGE 20 BAYERNS BESTES

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