Bayerns Bestes Leseprobe Nr. 03/2022

Foto: TI Feuchtwangen/Thomas Linkel Feuchtwangen entdecken Die Festspielstadt an der Romantischen Straße Die 1 200 Jahre alte Geschichte hat im Stadtbild viele Spuren hinterlassen, die auch in der Gegenwart noch gut sichtbar sind und Feuchtwangen prägen. Heute ist die mittelfränkische Stadt im Landkreis Ansbach eine Festspielstadt: Jedes Jahr im Sommer finden hier die traditionsreichen Kreuzgangspiele statt. Aber auch neben einem gut gefüllten Veranstaltungskalender hat Feuchtwangen einiges zu bieten. Feuchtwangen ist facettenreich und belohnt mit fränkischem Flair: das Herz der mittelfränkischen Stadt ist ihr Marktplatz. Er beeindruckt durch seine sehenswerten Bürgerhäuser und altfränkischen Fachwerkgebäude. Im romanischen Kreuzgang an der Nordseite des Marktplatzes werden jeden Sommer verschiedene Freilichttheaterstücke aufgeführt. Im Fränkischen Museum wird die Kulturlandschaft Frankens durch Beispiele wie antike Möbel, kunsthandwerklich hergestellte Keramik und einer reichen Volkskunstsammlung repräsentiert. Fränkische Leckerbissen Wer kulinarische Köstlichkeiten liebt, findet reichlich Auswahl: verführerische Pralinen, handgeschöpfte Schokoladentafeln, Leckerbissen aus dem Urgetreide Emmer – der Urgroßmutter des Weizens –, echten fränkischen Safran, Fisch- und Wildgerichte und natürlich typisch fränkische Spezialitäten. Die malerische Landschaft mit Wäldern und Wiesen, sanften Hügeln, Bachläufen und Weihern ist ideal zum Wandern und Radfahren. Rund um Feuchtwangen findet sich ein dichtes Netz an Radwegen, das zahlreiche Möglichkeiten für Rundtouren bietet. Mehr Informationen: Tourist Information Feuchtwangen Marktplatz 1 91555 Feuchtwangen Tel.: 09852 904 - 55 touristinformation@feuchtwangen.de www.tourismus-feuchtwangen.de ANZEIGE FOTONACHWEISE TITEL: Adobe Stock/kstyler, Benedikt Roth/rothphotography.de (Andrea Schirmaier-Huber) EDITORIAL: Adobe Stock/kstyler: 3 r., Adobe Stock/5ph: 3 o. INHALT: Günter Durner: 4 l.o., Andreas Muehlbauer: 4 r.o., Benedikt Roth/rothphotography.de: 4 u. (2), Chris Sternitzke: 5 l.o., Jonas Rossa: 5 M.o., Gertraud Wittmann: 5 r.o. RAN AN DEN FELS: Günter Durner: 8/9, Adobe Stock/Danussa: 9 (Berg-Illustration) AUF DEM RAD DURCH DIE ERDGESCHICHTE: Naturpark Altmühltal/Dietmar Denger: 12/13 AUF AUGENHÖHE MIT FISCH UND FROSCH: Franz Aichinger/ Michael Bremm: 18/19 ZUBEREITUNGSARTEN AM LAGERFEUER: Julia Maier: 22 (Illustrationen), Adobe Stock/siam4510: 22 (Hintergrund) VORSCHAU: Deutsche Alpenstraße, Fotografie Dietmar Denger: 34 o. = oben, u. = unten, r. = rechts, l. = links, M. = Mitte W I E D E R W A S G ’ L E R N T Die Dialektfrage Nina D. aus Regensburg fragt: »Ich höre immer wieder das Wort ›sched‹ von Personen aus der Gegend rund um Viechtach und Lam. Aus dem Kontext denke ich, dass dies so viel bedeutet wie ›nur‹ oder ›einfach‹. Ist das korrekt, und woher kommt das Wort eigentlich?« Dialektforscherin Dr. Elisabeth Wellner: Die Antwort auf Ihre Frage hat tatsächlich »sched« ein paar Zeilen, weil Sie die Bedeutung richtig eingeschätzt haben. Das Wort gilt als typisch für bestimmte Gegenden im Bayerischen Wald und entstand durch eine lautliche Vereinfachung von »schlecht« im Sinne von »schlechthin«. Es kann auch »schlicht« heißen. Das ist schlicht das ganze Geheimnis hinter »sched«. Haben Sie eine Frage zum bairischen Dialekt? Dann schreiben Sie uns an redaktion@bayernsbestes.de Die Redaktion behält sich das Recht vor, unter allen Einsendungen eine Frage auszuwählen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bayerns Bestes online entdecken www. baye r nsbes t es . de ↘ 6 BAYERNS BESTES

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