Bundesliga 2022/2023

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August 2022 | Zeitungstitel: Abendzeitung München Redaktion / Textbeiträgen: Peter Parzefall, Johannes Schnabl, Erich Altmann, Matthias Kerber, Patrick Strasser, Matthias Eicher, Rainer Sobek, Franz Amberger Konzept / Organisation: Stefan Dietl Anzeigenverkauf: Stefan Dietl und das Verkaufsteam der Abendzeitung Anzeigenverkaufsleitung: Melanie Blüml Fotos: getty images, sampics/Augenklick Grafik & Layout: Sofia Schiller, Julian Hatzinger, Denise Rößler Verlagsleitung: Klaus Huber | Geschäftsführung: Joachim Melzer Druck: Cl. Attenkofer’sche Buch- und Kunstdruckerei KG, Verlag des Straubinger Tagblatts, Ludwigsplatz 32, 94315 Straubing BUNDESLIGA IMPRESSUM Die unendliche Geschichte Der FC Bayern dominiert seit Jahren die Bundesliga. Fraglich, ob sich in dieser Spielzeit daran etwas ändert. Hoffnung gibt es trotzdem, dass es im deutschen Fußball-Oberhaus diesmal interessanter wird als zuletzt Zwei Dinge waren in den vergangenen Jahren der Bundesliga stets gewiss: Der FC Bayern wird Meister und Robert Lewandowski Torschützenkönig. Zumindest eine Serie wird nach dem Abgang des Weltfußballers zum FC Barcelona enden. Trost für den Rest dürfte das kaum sein. Denn die Liga ächzt unter der extremen Dominanz der Münchner. Und im Super Cup gegen RB Leipzig am vergangenen Wochenende (5:3) machten die Münchner deutlich, dass sich daran so schnell nichts ändern soll. Selbst Bayerns Vorstandsboss Oliver Kahn macht sich vor dem Start der WM-Saison 2022/23 Sorgen um die Attraktivität der Bundesliga. „Wir möchten aus England nicht hören, wir in Deutschland seien eine Art ‘Farmers League’“, sagte Kahn der „11Freunde“. Bayern klotzt, Leipzig und Leverkusen halten sich zurück Auch ohne die abgewanderten Torgaranten Lewandowski und Erling Haaland (Manchester City) soll die Bundesliga aufregend bleiben. Und geht es nach dem Willen vieler Fans, soll sie auch wieder spannender werden – nicht nur im Abstiegskampf und im Rennen um die Europapokalplätze, sondern vor allem ganz an der Spitze. Doch können die Bayern nach zehn Titeln in Folge als Meister abgelöst werden? Wie schwierig das wird, zeigt allein der Transfersommer des Rekordmeisters. Ein LewandowskiAbgang wurde mal eben damit beantwortet, in Verteidiger Matthijs de Ligt und Stürmer Sadio Mané zwei Weltklassespieler zu verpflichten. Fast 140 Millionen Euro steckten die Bayern bislang in neue Spieler (siehe S. 9). Dagegen wirken die rund 86 Millionen Euro von Borussia Dortmund fast wieder bescheiden. RB Leipzig gab bislang geschätzt 42 Millionen Euro aus, der Vorjahres-Dritte Bayer Leverkusen sogar nur 13 Millionen. Ob so der Rückstand aufgeholt werden kann? Aufmunternde Worte für alle langeweile-geplagten Bundesliga-Fans kamen im Sommer aus Dortmund. „Was ich versprechen kann, ist, dass einige Klubs alles für ein spannendes Titelrennen tun werden“, sagte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke. Wie die ultimative Kampfansage klang das zwar noch nicht, aber: „Irgendwann bröckelt es“, meinte Watzke über die Dauer-Bayern-Dominanz, irgendwann werde es „zum Einsturz“ bei den Münchnern kommen. Schon in diesem Jahr? Für Frankfurt und Leipzig ist erneut einiges möglich Die Dortmunder haben selbst einiges dafür getan, begannen früh ihre Offensive auf dem Transfermarkt. Die Schwarz-Gelben holten etwa den ablösefreien Verteidiger Niklas Süle aus München, dazu die weiteren Nationalspieler Karim Adeyemi (RB Salzburg) und Nico Schlotterbeck (SC Freiburg) – vermeintliche Coups. Aktuell muss sich der Klub allerdings um einen Haaland-Ersatz-Ersatz bemühen, nachdem bei Stürmer und Königstransfer Sebastien Haller die schreckliche Diagnose Hodenkrebs gestellt wurde und dieser monatelang ausfallen wird. Doch immerhin: Der BVB hat mit großen Ausgaben gezeigt, dass er bereit ist, den nächsten Schritt zu gehen. Weiterer Hoffnungsträger in dieser Saison: Bayer Leverkusen. Die Werkself hat es erstmals seit langem geschafft, alle Leistungsträger zu halten. „Positiv ist, dass wir zusammengeblieben sind und eine gewisse Qualität und Breite im Kader haben. Wir streben an, uns in vielen Bereichen zu verbessern“, erklärte Seoane, auch wenn sein Team beim Pokal-Aus gegen den SV Elversberg erstmal wieder auf dem Boden der Tatsachen landete. Vielleicht ein Warnschuss vor dem Liga-Start. Und dann wären da noch die Cupgewinner, Pokal-Sieger RB Leipzig und Europa-Leauge-Triumphator Eintracht Frankfurt. Während die Leipziger ebenso wie Leverkusen auf Kontinuität setzen, um endlich eine von vorne bis hinten stabile Saison zu spielen, haben die Frankfurter für ihre Verhältnisse ordentlich gekleckert. Weil die Hessen durch den EuroErfolg die Bundesliga als fünfter Starter in der Champions League vertreten, haben sie ihren Kader für über 25 Millionen Euro verstärkt: Vor allem 2014er Weltmeister Mario Götze bringt der einstigen Diva vom Main wieder ordentlich Glanz. Sollten die Frankfurter auch Leistungsträger wie Torwart Kevin Trapp oder Rechtsaußen Filip Kostic halten, ist erneut vieles möglich. Die Aufsteiger aus Schalke und Bremen tun der Liga gut Und falls es mit der Spannung ganz oben doch nicht klappt, dann bleibt halt doch wieder der Kampf um Europa – und gegen den Abstieg. Kann etwa Union Berlin mit abermals großen Investitionen (13,5 Millionen Euro) erneut oben anklopfen? Schafft der FC Augsburg nach dem überraschenden Abgang des Straubinger Trainers Markus Weinzierl mit dem neuen Coach Enrico Maaßen den Sprung ins gesicherte Mittelfeld? Gewinn für die Liga bringen ohne Frage auch die zurückgekehrten schlafenden Riesen Schalke 04 und Werder Bremen. Die Aufsteiger lösen die eher farblosen Klubs Arminia Bielefeld und SpVgg Greuhter ab. Ob es letztlich eine spannende Saison wird, bleibt abzuwarten. Interessant, so viel steht fest, wird diese Spielzeit allemal. (joh) Seit zehn Jahren das gleiche Bild: Die Bayern stemmen die Meisterschale in die Höhe. Viele Fans hoffen, dass sich das bald ändert. Foto: Sv. Hoppe/dpa 2 BUNDESLIGA 2022/2023

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