Berufsstart 2020 - Ausbildung, Studium, Weiterbildung

14 AB AUGUST: AUSBILDUNG IN DER MEDIENPRODUKTION NEU GEORDNET Die duale Berufs- ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton be- kommt eine neue Ausbildungsord- nung. Das teilt das Bundesinsti- tut für Berufsbil- dung (BIBB) mit. Die wichtigste Än- derung: Die bis- lang eigenständi- gen Ausbildungen zum Film- und Videoeditor sowie zum Mediengestalter Bild und Ton werden zusammengeführt. Von August 2020 an gibt es damit nur noch einen einheitlichen Ausbildungsweg in der technischen Medienproduktion. Auszubil- dende sollen sich laut den BIBB-Infos verstärkt mit der Aufbe- reitung von Inhalten für Online-Plattformen und Social Media befassen. Auch die Rechtsgrundlagen spielen eine größere Rolle: Azubis setzen sich verstärkt mit Urheber- und Persönlichkeitsrecht so- wie Datenschutz und Datensicherheit auseinander. Mit 18 Wahl- qualifikationen können sie im zweiten und dritten Jahr spezifi- sche Kompetenzen vertiefen – in Bereichen wie Kamera-, Studio- oder Postproduktion, visuelle Effekte und Sounddesigns. -dpa/tmn- Die Ausbildungswege in der technischen Me- dienproduktion sind neu geordnet worden. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn Glück und Geld Ein Beruf sichert das Einkommen und bringt Selbstbestätigung Um glücklich sein zu können, benötigen viele einen gewissen Lebensstandard – und einen so- liden Einkommensschutz. Eine Berufsunfähigkeitsversiche- rung tritt dafür ein. Den meisten Menschen ist es wichtig, sich weiterzuentwickeln, immer wieder Neues zu lernen und die eigene Leistungsfähig- keit unter Beweis zu stellen. Das macht den Beruf zu einem signi- fikanten Baustein individueller Zufriedenheit oder gar des per- sönlichen Glücks. Auch die Sicherheit des eigenen Lebensstandards oder eines gu- ten Auskommens der Familie ist unverzichtbar für das Wohlbefin- den. Wer immer kämpfen muss, um sich und seine Lieben finan- ziell gut durchs Leben zu brin- gen, steht ständig unter Stress. Doch leider schützen vor dieser Anspannung auch eine gute Aus- bildung und ein sicherer Arbeits- platz nur bedingt. Denn letztlich hängt alles von der eigenen Ge- sundheit ab. Ein möglicher Be- standteil des Einkommensschut- zes ist die Berufsunfähigkeitsver- sicherung, die man bestenfalls früh abschließen sollte. Zum ei- nen, weil man auch als junger Mensch nicht vor Unfällen und Krankheiten gefeit ist. Zum ande- ren, weil die Beiträge umso nied- riger sind, je eher die Versiche- rung abgeschlossen wird. „Dabei muss man auch die individuelle berufliche Situation im Blick ha- ben“, sagt Dr. Michael Martin von der Nürnberger Versicherung. „Dazu können beispielsweise In- fektionsrisiken am Arbeitsplatz zählen, die besonders bei Pflege- kräften, Erziehern, Hebammen und Ärzten nicht unerheblich sind.“ Verbraucher aus diesen Be- rufsgruppen sollten daher darauf achten, dass eine Infektionsklau- sel ihnen zusätzliche Sicherheit bietet. -djd- Wer im Job viel Kontakt zu Menschen hat, sollte bei der Wahl seiner Be- rufsunfähigkeitsversicherung auch die Folgen von Infektionskrankheiten berücksichtigen. Foto: djd/Nürnberger Versicherung/Getty Images/PredragImages LABORBERUFE ERHALTEN UPDATE Die Arbeit im Labor wird di- gitaler. Das muss auch für die Ausbildungen in diesem Be- reich berücksichtigt werden. Drei Berufe werden daher modernisiert. Weil die Digitalisierung die Arbeitswelt stark verändert, müssen auch die Ausbildun- gen regelmäßig angepasst werden. Ab August 2020 gel- ten für drei Laborberufe mo- dernisierte Ausbildungsord- nungen, wie das Bundesin- stitut für Berufsbildung (BIBB) mitteilt. Das betrifft angehende Biologie-, Che- mie- und Lacklaboranten. Die Auszubildenden setzen sich künftig stärker mit der Arbeit in digitalen Laborum- gebungen auseinander, etwa wenn es darum geht, Simula- tionen laufen zu lassen oder Daten zu erfassen und auszu- werten. Darüber hinaus be- kommen Auszubildende die Arbeit mit Labormanage- ment- und Laborinformati- onssystemen vermittelt. -dpa/tmn- Integriert oder begleitend Vier Modelle des dualen Studiums im Überblick Wie viel Zeit man bei einem dua- len Studium in der Uni und am Arbeitsplatz verbringt und wel- che Abschlüsse man danach hat, ist abhängig vom Studienmodell. Ein Überblick: Das ausbildungsintegrierte duale Studium: Wer sich für die- ses Modell entscheidet, muss Abi- tur oder Fachabitur mitbringen. Das Studium dauert meistens vier bis fünf Jahre. Neben dem Bache- lorstudium absolvieren Studie- rende eine staatlich anerkannte Ausbildung im Betrieb. Am Ende haben sie sowohl einen Bachelor- Abschluss als auch den IHK-/ HWK-Abschluss. Das praxisintegrierte duale Stu- dium: Auch hier sind Abitur oder Fachabitur Voraussetzung. Die Praxisphasen finden in der Regel während der vorlesungsfreien Zeit statt – entweder in einem festen Ausbildungsbetrieb oder in Form von Praktika, dann auch in ver- schiedenen Unternehmen. Nach drei bis vier Jahren Studium er- hält man den Bachelorabschluss. Das berufsintegrierende duale Studium: Für Berufstätige mit abgeschlossener Ausbildung bie- tet sich ein berufsintegriertes duales Studium an. Für die Studi- enzeiten an der Hochschule wird man vom Arbeitgeber freigestellt. In der Regel arbeitet man für die Zeit des Studiums weniger, oft in Teilzeit. Bis zum Hochschulab- schluss dauert es etwa drei bis vier Jahre. Das berufsbegleitende duale Studium: Diese Angebote richten sich ebenfalls an Berufstätige mit abgeschlossener Ausbildung. Etwa drei bis vier Jahre studieren sie, ähnlich wie beim Fernstudi- um am Wochenende oder nach Feierabend, und arbeiten in Voll- zeit weiter. Für Prüfungen wird man meist vom Arbeitgeber frei- gestellt. -dpa/tmn-

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